Branche Verkehr
Agentur Moniteurs

Moniteurs gestaltet Leitsystem für Flughafen Berlin Brandenburg

Pressemitteilung
27.6.2011
gmp_Hauptstadtflughafen

Das Desi­gn­büro Moniteurs gestal­tet das Leit- und Ori­en­tie­rungs­sys­tem für den künf­ti­gen Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg Willy Brandt im Auf­trag von gmp Archi­tek­ten, JSK Archi­tek­ten und den Ber­li­ner Flug­hä­fen. Nach Fer­tig­stel­lung der zur­zeit größ­ten Flug­ha­fen­bau­stelle Euro­pas sol­len dort ab 2012 jähr­lich bis zu 27 Mil­lio­nen Rei­sende abge­fer­tigt wer­den. Pas­sa­giere und Besu­cher, Lie­fe­ran­ten und Flug­ha­fen­per­so­nal sol­len sich dank der neu ent­wi­ckel­ten Gestal­tung sicher und schnell zurechtfinden.

 

Die Exper­ten haben ein umfas­sen­des Desi­gn­kon­zept erar­bei­tet, das den Umgang mit Far­ben und For­ma­ten, Schrift und Mehr­spra­chig­keit der Beschil­de­rung auf dem gesam­ten Flug­ha­fen­ge­lände regelt. Die Desi­gner stim­men alle im Gebäude und auf dem Außen­ge­lände des Flug­ha­fens ein­ge­setz­ten Leit­sys­teme auf­ein­an­der ab. Vom Stra­ßen­ver­kehr über das Fußgänger- und Fahr­rad­leit­sys­tem bis zu den Betriebs­ge­bäu­den greift die Wege­kom­mu­ni­ka­tion dann naht­los inein­an­der. Damit prä­gen die Gestal­ter die visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion des Flug­ha­fens maß­geb­lich, die sich so pass­ge­nau in das Erschei­nungs­bild des Flug­ha­fens ein­fügt. Und sie sor­gen für schnelle Ori­en­tie­rung und flie­ßen­den Publikumsverkehr.

 

Ihre Gestal­tung greift Prin­zi­pien aus der Archi­tek­tur auf und zitiert deren lineare Struk­tu­ren. Sie die­nen dazu, Infor­ma­tio­nen ohne den Ein­satz zusätz­li­cher Far­ben zu dif­fe­ren­zie­ren. Die weiße Schrift im Kon­trast zu dem fri­schen, strah­len­den Oran­ge­rot und dem inten­si­ven, klas­si­schen Pur­pur­rot macht das Sys­tem prä­gnant und schnell erfass­bar. Das hel­lere Rot ist bekannt von den Far­ben der Län­der Ber­lin und Bran­den­burg - als Bot­schaf­ter der bei­den Län­der greift der Flug­ha­fen diese Farbe auf. Bezeich­nend für die Ser­vice­funk­tio­nen auf dem Flug­ha­fen ste­hen Grau­töne. Über eine raf­fi­nierte Ton­wert­o­p­ti­mie­rung schafft das Design­team ein eigen­stän­di­ges Farb­klima. Alle Hin­weis­schil­der und Tafeln sind mit ener­gie­spa­ren­den Leucht­di­oden (LED) beleuch­tet. Die For­mate der Beschil­de­rung wur­den aus dem Gestal­tungs­ras­ter der Flug­ha­fen­ar­chi­tek­tur ent­wi­ckelt. So pas­sen die modu­lar auf­ge­bau­ten Ele­mente har­mo­nisch und exakt in die jewei­lige Raumsituation.

 

Dank ihrer bereits lang­jäh­ri­gen Zusam­men­ar­beit mit den Archi­tek­ten beka­men die Gestal­ter die Mög­lich­keit, das Leit­sys­tem opti­mal in die Archi­tek­tur ein­zu­bin­den: Dazu schu­fen sie ein­heit­li­che »Hori­zonte« und klare Sicht­ach­sen im gesam­ten Gebäude, um die Ori­en­tie­rung zu erleich­tern. »Ein Flug­ha­fen, der das neu­zeit­li­che Tor zu einer Stadt dar­stellt, hat gera­dezu die Ver­pflich­tung, unver­wech­sel­bar zu sein und sich als Ort des Ankom­mens und Abrei­sens ein­zu­prä­gen. Diese Iden­ti­tät zu ent­wi­ckeln, ist uns ein zen­tra­les Anlie­gen«, sagen Pro­fes­sor Mein­hard von Ger­kan und Hubert Nien­hoff, die für das Pro­jekt maß­ge­ben­den Archi­tek­ten und Auf­trag­ge­ber von Moniteurs.