Es lebe der Tod
Hochschule Anhalt Dessau
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Konzeption und Gestaltung
Linda Rothbart


Hochschule
Hochschule Anhalt Dessau

Jahr
2007

Beratung
Prof. Rochus Hartmann
Prof. Brigitte Hartwig

Thema der Diplom­ar­beit war es ein Erschei­nungs­bild für ein neu- und anders­ar­ti­ges Bestat­tungs­un­ter­neh­men zu ent­wi­ckeln. Dabei soll­ten Tod und Bestat­tung als Tabu­the­men sowie das all­ge­mein karge, tra­dierte Image begra­ben wer­den, um die Mög­lich­kei­ten indi­vi­du­el­ler Bestat­tung zu bele­ben und den Umgang mit den Beer­di­gungs­an­ge­le­gen­hei­ten zu erleichtern.

 

Es ent­stand die Idee für ein fik­ti­ves, zeit­ge­mä­ßes Bestattungsunter-nehmen, wel­ches gleich­zei­tig als Informations- und Austausch-Plattform für Bestat­tungs­kul­tur fun­giert. Es ver­folgt das Ziel, dem Ver­fall der Bestattungs- und Trau­er­kul­tur ent­ge­gen­zu­wir­ken und die The­men Bestat­tung, Tod und Trauer zu ent­ta­bui­sie­ren, indem es kul­tu­relle Ver­an­stal­tun­gen aus­rich­tet und so den Leu­ten (vor­wie­gend der jün­ge­ren Gene­ra­tion) die Mög­lich­keit gibt, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen und sich dar­über zu infor­mie­ren. Des Wei­te­ren för­dert es damit alter­na­tive, indi­vi­du­elle For­men der Bestattungs- und Trauerkultur.

 

Durch seine große Ziel­gruppe und das sehr viel­fäl­tige Ange­bot muss sich die Ein­rich­tung klar und ein­heit­lich dar­stel­len. Mein Anspruch war es, eine Lösung zu fin­den, die nicht nur allein darin besteht, ein Logo zu ges­Be­ein­flusst von einer unkon­ven­tio­nel­len, leicht iro­ni­schen Heran- gehens­weise wur­den visu­elle Basis­ele­mente ent­wi­ckelt und exem­pla­risch ver­schie­dene Print- und Elek­tro­ni­sche Medien gestaltet.