motus – Fitness ist die Basis
Fachhochschule Mainz
motus
Konzeption und Gestaltung
Janin Liermann


Hochschule
Fachhochschule Mainz

Jahr
2010

Beratung
Prof. Robert Paulmann


Der moderne Mensch exis­tiert seit etwa 150 000 Jah­ren. Über­lebt hat er durch Kraft, Aus­dauer und Intel­li­genz. Die fort­schrei­tende Tech­ni­sie­rung nimmt den Men­schen die Not­wen­dig­keit sich moto­risch zu enga­gie­ren immer mehr ab. 

 

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion zählt neben Fehl­er­näh­rung vor allem Bewe­gungs­man­gel zu den größ­ten gesund­heit­li­chen Her­aus­for­de­run­gen des 21. Jahr­hun­derts. Kör­per­li­che Inak­ti­vi­tät gehört zu den 10 füh­ren­den Todes­ur­sa­chen in den ent­wi­ckel­ten Län­dern und ver­ur­sacht enorme volks­wirt­schaft­li­che Kosten. 

 

Kör­per und Geist sind grund­sätz­lich rege­ne­ra­tiv und anpas­sungs­fä­hig, so dass es das Ziel von motus ist, den Men­schen einen mög­lichst voll­stän­di­gen struk­tu­rel­len Auf­bau zu ermög­li­chen, wozu eine aus­ge­wo­ge­ner Balance aus Kraft und Beweg­lich­keit, die intel­lek­tu­elle Mög­lich­keit Kör­per und Geist ziel­ge­rich­tet benut­zen zu kön­nen, die Fähig­keit Anspan­nung und Ent­span­nung in aus­ge­wo­ge­nem Ver­hält­nis ansteu­ern und emp­fin­den zu kön­nen, zäh­len. Mit ande­ren Wor­ten, motus stellt sich zur Auf­gabe, in einem syn­the­ti­schen Umfeld soviel von der mensch­li­chen Natur zu erhal­ten und zurück­zu­brin­gen, wie möglich.

 

motus ist nicht nur der latei­ni­sche Aus­druck für Bewe­gung – motus ist eine Bewegung! 

 

Die Diplom­ar­beit zeigt spe­zi­ell für Mainz, die Umset­zung die­ser Insti­tu­tion In Form eines Kom­plet­ten Busi­ness­kon­zep­tes mit den Grund­ele­men­ten Wort­marke, Far­ben, Schrif­ten, Lay­out, Gra­fik, Bild­spra­che, Ras­ter, Papier und For­mat­kon­zept – diese fin­den in zahl­rei­chen Medien ihre Anwendung: 


Inves­to­ren­mappe: Mar­ken­buch und Busi­ness­plan Geschäfts­aus­stat­tung: Visi­ten­kar­ten, Brief­pa­pier, Web­site, App Infor­ma­ti­ons­bro­schüre Stu­dio­me­dien: Trai­nings­equip­ment (Hand­tuch, Trink­fla­sche, Turn­beu­tel, Spind­schlüs­sel­bänd­chen), Ver­trag, Fol­der, Mit­ar­bei­ter­klei­dung, Guide für Aus­dau­er­sport­ler Wer­bung: Anzei­gen, Post­wurf­sen­dung, Event­ban­ner, City­Light und Litfasssäule.

 

Die Diplom­ar­beit rich­tet sich in Wahl und Aus­füh­rung der Medien nicht in ers­ter Linie an die Ziel­gruppe, son­dern zunächst vor Allem an Inves­to­ren die zur Rea­li­sier­bar­keit die­ser Insti­tu­tion bei­tra­gen kön­nen. Daher wurde Aus­rich­tung und Wert der Unter­neh­mung durch alle gän­gi­gen Medien durch­de­kli­niert, um einem poten­zi­el­len Inves­tor ein bereits ganz­heit­lich durch­dach­tes Gesamt­kon­zept zu präsentieren. 

 

Kern der Arbeit bil­det die Inves­to­ren Mappe, sie ent­hält den Busi­ness­plan und das Mar­ken­buch. Der Busi­ness­plan lie­fert in gän­gi­ger Glie­de­rung die Kon­zept­vor­stel­lung einer unter­neh­me­ri­schen Vision mit den dazu­ge­hö­ri­gen Eck­da­ten. Ein am Han­dout befes­tig­ter USB-Stick erleich­tert dass ein­se­hen der betriebs­wirt­schaft­li­chen Pla­nung. Der Busi­ness­plan ist eine sehr sach­li­che und nüch­terne Art eine Idee zu prä­sen­tie­ren – die per­fekte Ergän­zung dazu bil­det das Mar­ken­buch. In einem Mar­ken­buch sind alle Unter­neh­mens­werte, seine Kern­aus­sa­gen und -kom­pe­ten­zen fixiert und visua­li­siert. Eine starke Bild­spra­che als mehr­sei­ti­ges Mood­board ver­bild­licht eine Vor­stel­lung viel stär­ker als es die Worte eines Busi­ness­plans zu leis­ten im Stande wären. Auch die gezeig­ten Ver­mark­tungs­an­sätze sind für einen poten­zi­el­len Geld­ge­ber von größ­ter Relevanz. 

 

Alle Ele­mente der Cor­po­rate Iden­tity füh­ren zu einem stim­mi­gen Gesamt­bild. Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Bran­chen­ver­tre­tern kom­mu­ni­ziert motus nicht mit lee­ren Ver­spre­chun­gen oder dem Schil­dern von Krankheits-Szenarien. motus legt Wert auf sach­li­che und fun­dierte Inhalte, die in einem gewis­sen Under­state­ment ihren Aus­druck fin­den. Die Sub­head­line „Fit­ness ist die Basis“ bringt die Grund­sätz­lich­keit der Marke auf den Punkt. Dahin­ter ver­birgt sich kein Leis­tungs­sport­ge­danke, denn den Kern der Kom­mu­ni­ka­tion bil­det die Ver­bes­se­rung der kör­per­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit und dies spie­gelt sich in allen Gestal­tungs­ele­men­ten wieder.