Branche TV
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Neues Corporate Design für die Deutsche Welle.

Pressemitteilung
31.1.2012
deutsche-welle

Mit einem grund­le­gend über­ar­bei­te­ten Fern­seh­pro­gramm, einem neuen Auf­tritt im Inter­net – unter der neuen Adresse www.dw.de – und einem neuen Cor­po­rate Design stellt sich die Deut­sche Welle dem Wett­be­werb auf den inter­na­tio­na­len Medi­en­märk­ten. Das gab Inten­dant Erik Bet­ter­mann am 31. Januar vor Jour­na­lis­ten in Ber­lin bekannt. „Diese Ver­än­de­run­gen sind ein Mei­len­stein für eine ver­bes­serte mediale Außen­prä­senz Deutsch­lands in der Welt“, sagte Bettermann.

 

Zum 6. Februar 2012 weite die DW ihr spa­ni­sches Fern­seh­pro­gramm für Latein­ame­rika von zwei auf 20 Stun­den täg­lich aus; hinzu kämen vier Stun­den auf Deutsch. Dies sei Teil einer umfas­sen­den Reform des deut­schen Aus­lands­fern­se­hens. Ihr Kern seien die bes­sere Ziel­grup­pen­an­spra­che durch neue, klare Spra­chen­ka­näle, die Regio­na­li­sie­rung der Pro­gramme und die neue Viel­falt mul­ti­me­dial ver­wert­ba­rer Sendeformate.

 

Der mexi­ka­ni­sche Prä­si­dent Felipe Cal­derón hatte am 26. Januar beim Welt­wirt­schafts­fo­rum in Davos anläss­lich der Ein­füh­rung des neuen spa­ni­schen Pro­gramms gesagt: „Es ist toll, einen Part­ner wie die Deut­sche Welle zu haben, der bald 20 Stun­den auf Spa­nisch sen­det. Das eröff­net neue Mög­lich­kei­ten für Latein­ame­rika. Das Pro­gramm wird eine Brü­cke bil­den nach Europa und spe­zi­ell nach Deutschland.“

 

Auch für die ande­ren Ziel­ge­biete schnei­det die DW ihre TV-Angebote regio­nal neu zu. Das Basis­pro­gramm DW sen­det rund um die Uhr auf Eng­lisch. Es wird nach Nord­ame­rika, Afrika, Asien und Aus­tra­lien aus­ge­strahlt. Hinzu kom­men sprach­lich regio­na­li­sierte Kanäle: In Nord- und Latein­ame­rika sowie Asien bie­tet die DW jeweils 20 Stun­den auf Deutsch und vier Stun­den Eng­lisch, in der ara­bi­schen Welt zehn Stun­den auf Ara­bisch und 14 Stun­den Eng­lisch. In Europa sen­det die DW im regio­na­li­sier­ten Kanal 18 Stun­den Eng­lisch und zur Haupt­sen­de­zeit sechs Stun­den auf Deutsch.

 

Bei der Neu­ge­stal­tung des TV-Programms hat die DW in ver­stärk­tem Maß auf Mate­rial der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF zugrei­fen können.

 

dw.de – die neue Adresse im Netz

Eben­falls am 6. Februar 2012 star­tet die Deut­sche Welle ihren neuen Inter­net­auf­tritt. Das viel­spra­chige, mul­ti­me­diale Ange­bot ist dann unter der Web­adresse www.dw.de abruf­bar. „Wir prä­sen­tie­ren uns mit einer moder­nen Web­seite, die alle Ange­bote der DW inte­griert. Der Webauf­tritt ver­eint alle digi­ta­len Dar­stel­lungs­for­men: ob Texte, Videos, Audios oder inter­ak­tive Ele­mente“, sagte der Inten­dant. „dw.de steht für ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen aus Deutsch­land und hoch­wer­tige jour­na­lis­ti­sche Inhalte in 30 Spra­chen. Ein fri­sches Farb­kon­zept und ein zeit­ge­mä­ßes Design ver­lei­hen dem Por­tal ein sym­pa­thi­sches Gesicht.“

 

Medi­en­über­grei­fen­der Markenauftritt

Mit dem neuen Fernseh- und Inter­net­an­ge­bot ver­bin­det die Deut­sche Welle einen neuen Mar­ken­auf­tritt. Immer mehr Län­der woll­ten an der Mei­nungs­bil­dung der Welt­öf­fent­lich­keit teil­ha­ben und such­ten die Auf­merk­sam­keit des Publi­kums, so der Inten­dant. „Vor die­sem Hin­ter­grund ist der neue Mar­ken­auf­tritt eine unver­zicht­bare Inves­ti­tion in eine erfolg­rei­che Prä­senz auf den inter­na­tio­na­len Medi­en­märk­ten“, sagte Bet­ter­mann. Auch zahl­rei­che neue tech­ni­sche Platt­for­men und Dis­tri­bu­ti­ons­ka­näle erfor­der­ten Kon­zepte für einen medi­en­über­grei­fen­den Auf­tritt, der schnell auf­find­bar und unver­wech­sel­bar sei.

 

Die Deut­sche Welle hat ihr Erschei­nungs­bild die­sen Gege­ben­hei­ten ange­passt. Künf­tig tritt sie mit einem neuen Logo auf, das für die Gesamt­heit ihrer jour­na­lis­ti­schen Ange­bote steht – auf allen Kon­ti­nen­ten, in allen Sprachen.

 

Auf­ga­ben­pla­nung als Leitlinie

Mit den umfang­rei­chen Ver­än­de­run­gen setze die DW ihre mit­tel­fris­tige Stra­te­gie wei­ter um, sagte Bet­ter­mann. Grund­lage ist die vom Deut­schen Bun­des­tag mit gro­ßer Mehr­heit gebil­ligte Auf­ga­ben­pla­nung des Sen­ders. Sie sieht vor, dass sich die DW auf Kern­auf­ga­ben und Schwer­punkt­re­gio­nen konzentriert.

 

Die Inno­va­tio­nen in Fern­se­hen und Inter­net, die zum 6. Februar umge­setzt wer­den, seien nur durch interne Umschich­tun­gen mög­lich gewe­sen. So habe die DW Ende 2011 ihre Hör­funk­an­ge­bote außer­halb Afri­kas deut­lich redu­ziert und die Kurz­wel­len­aus­strah­lung weit­ge­hend ein­ge­stellt. Frei wer­dende Mit­tel habe sie in zukunfts- und wett­be­werbs­fä­hige Ange­bote und Über­tra­gungs­wege gelenkt. So wür­den IT-basierte Ver­brei­tungs­wege und die Koope­ra­tion mit Part­ner­sen­dern aus­ge­baut. Für Mittel- und Süd­ost­eu­ropa hat die DW im Novem­ber mit der Pro­duk­tion eines regio­nal­spe­zi­fi­schen Europa-Magazins auf Rumä­nisch, Kroa­tisch, Bos­nisch und Alba­nisch begon­nen, das Inter­net­an­ge­bot in den Spra­chen der Ziel­re­gion wurde ver­stärkt. Auch alle ande­ren Redak­tio­nen der DW rich­ten sich schritt­weise mul­ti­me­dial aus. „Dies för­dert sowohl eine neue Arbeits­weise, die an Inhal­ten, nicht an Medien aus­ge­rich­tet ist, also auch die stand­ort­über­grei­fende Zusam­men­ar­beit der Direk­tio­nen in Bonn und Ber­lin“, sagte Bettermann.

 

Video zum neuen Auf­tritt der Deut­schen Welle
Inter­view mit Inten­dant Erik Bet­ter­mann im DW-Magazin »weltzeit«