Branche: Gesundheitswesen
Agentur: kleiner und bold
Pressemitteilung
2.6.2008


Neues Erscheinungsbild für proDIAKO




Die proDIAKO gGmbH mit Sitz in Hannover betreibt Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Seniorenwohnungen und weitere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Norddeutschland. Dabei stärkt das Unternehmen die zugehörigen Einrichtungen durch den Verbund und gibt ihnen so eine Zukunftsperspektive im sich wandelenden Gesundheitsmarkt. 

 

Im Gesundheitswesen ist der Markengedanke verhältnismäßig jung. In einer Zeit, in der sich die Menschen für diese, aber eben auch für jene Klinik entscheiden können, wird das Markenprofil einer Gesundheitseinrichtung über deren Zukunft entscheiden. Ende 2007 engagierte das Unternehmen daher die Berliner Designagentur kleiner und bold, um ihre Leistungen und ihr Angebot als Marke zu formen und so auch nach außen zu kommunizieren. Damit will sie im harten Wettbewerb auf dem Gesundheitssektor auch in Zukunft bestehen und sich von anderen Anbietern abgrenzen. 

 

kleiner und bold, aber auch die proDIAKO-Gruppe selbst musste sich während des Markenprozesses vor allem der Herausforderung stellen, in der neuen Marke die Kulturen mehrerer – oftmals sehr unterschiedlicher Häuser – zusammenfassen. Konfessionelle – katholische und evangelische Häuser – sowie kommunale Häuser kommen nun unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Dabei berief man sich auf die gemeinsame Wertebasis. Zwei Dinge haben alle Einrichtungen gemeinsam: die diakonische Orientierung und die konsequente Leistungs- und Gewinnorientierung. Diese Kombination ist das attraktive Fundament für die Zukunft der proDIAKO-Häuser und bietet zudem das nötige „Abgrenzungsmerkmal“ gegenüber anderen Anbietern im Gesundheitswesen. Es galt nun beide Aspekte miteinander zu verbinden. 

 

Wie das konkret aussieht, zeigt sich sowohl in der neuen Positionierung des Unternehmens, die detailliert die neue Marke beschreibt als auch im neuen Erscheinungsbild des Unternehmens, welches ebenfalls von kleiner und bold entwickelt wurde. Auch hier, wurde das diakonische Profil zum tragenden und verbindenden Element. 

 

Das Logo

Die Typographie des neuen Logos ist bewusst zweigeteilt: Zunächst gibt es die kursive, nach vorn weisende Komponente des pro, das dem Betrachter Bewegung und Aktivität vermittelt. Und es gibt im Kern des Kreises das DIAKO, den christlichen Markenkern, der fest und unverrückbar in Versalien immer im Mittelpunkt steht. Beides betont den Inhalt – nämlich sich „für die Diakonie“, für das christliche Profil einzusetzen. Der Name wird dadurch mit Hilfe des Logos zum Programm, dem sich die einzelnen Einrichtungen gerne verschreiben. Hinzu kommt die äußere Form, der Kreis, der alles zusammenhält und das Logo gleichzeitig zu einem vielfältig einsetzbaren Spielelement macht. 

 

Der Kreis

Er ist ein zentrales Gestaltungselement, das unverkennbar macht: Auf allen größeren Fotos lässt sich mit seiner Hilfe ein konkreter Aspekt hervorheben und betonen: Der Kreis wirkt somit wie ein Fokus, wie eine transparente Lupe, welche die Aufmerksamkeit des Betrachters auf bestimmte Sachverhalte hinlenkt. Der Kreis prägt aber auch das Logo, er wird die informativen Grafiken in Form bringen oder sich als Spielform für andere, eher dekorative Zwecke bewähren. 

 

Die Bildwelt

Auch die Bildwelt, die künftig zum Einsatz kommt, soll der Öffentlichkeit die zentralen Werte vermitteln: als Nächstenliebe und Wertschätzung, Ruhe und Geduld, aber auch Stärke, Professionalität und Souveränität. Aus den Symbolwelten, die diese Werte vermitteln, entsteht die Bild- und Motivauswahl. 

 

Die Farben

Den ausgeglichenen und freundlichen Eindruck unterstreichen auch die neuen Farben. Unsere neue Zentralfarbe, das intensive, warme und emotionale Dunkelrot, das Geborgenheit und Vertrauen vermittelt, ist dabei nur einer von sieben Farbtönen, die zusammen eine eigene, unverwechselbare Farbwelt bilden, die uns ganz deutlich von unserem Konkurrenzumfeld abhebt. 

 

Der Prozess der Positionierung und der Designentwicklung für die proDIAKO-Gruppe haben jene Strukturen geschaffen, die es gestatten, ein diakonisch-christliches Leitbild glaubhaft vorzuleben und dieses mit dem kontinuierlichen Streben nach Exzellenz in Medizin und Pflege zu verbinden.









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