Soziologie der Marke

Kai-Uwe Hellmann
soziologie der marke

AEG, Coca-Cola, Milka, Sie­mens, Tele­kom – Mar­ken die­ser Art bevöl­kern unse­ren All­tag auf eine so selbst­ver­ständ­li­che Weise, daß es uns kaum noch auf­fällt, obgleich sie all­ge­gen­wär­tig sind. Ob Sach- oder Dienst­leis­tung, stän­dig grei­fen wir auf sie zurück, ver­las­sen uns auf sie und ver­trauen uns ihnen an. Sozio­lo­gisch stellt dies ein hoch­in­ter­es­san­tes Phä­no­men dar. Aber wie las­sen sich Mar­ken sozio­lo­gisch beschrei­ben? Bis­her lag es in der Zustän­dig­keit des Mar­ke­ting, sich wis­sen­schaft­lich mit Mar­ken zu beschäf­ti­gen. In der vor­lie­gen­den Stu­die wird ein For­schungs­pro­gramm vor­ge­legt, mit dem sich das Phä­no­men »Marke« – verstanden als eine spe­zi­fi­sche Form von Kom­mu­ni­ka­tion – auch für die Sozio­lo­gie erschließt. Anhand zen­tra­ler Kon­zepte der Wirt­schafts­so­zio­lo­gie wie Markt, Wer­bung und Kon­sum wer­den erste Anschluß­mög­lich­kei­ten erar­bei­tet. Ziel ist die Ent­wick­lung einer eigen­stän­di­gen Sozio­lo­gie der Marke.


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