Branche: Bildung
Agentur: Stan Hema
Pressemitteilung
12.12.2011


Stan Hema entwickelt die Marke Deutsch-Französisches Jugendwerk




Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) erstrahlt im neuen Glanz! Es tritt ab dem 1. Januar 2012 mit einem neuen Erscheinungsbild und einem neuen Logo auf – Ausdruck der tiefgehenden Veränderungen, die das DFJW in den vergangenen Jahren erfahren hat. „Uns war wichtig, dass das DFJW nicht im, sondern zum Jubiläumsjahr 2013 neu aufgestellt wird“, unterstreichen die beiden Generalsekretärinnen Dr. Eva Sabine Kuntz und Béatrice Angrand. 2013 begeht das DFJW sein 50-jähriges Jubiläum, nachdem Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Januar 1963 den Elyséevertrag zur deutsch-französischen Zusammenarbeit unterzeichneten und damit den Grundstein zum DFJW legten.

 

Das DFJW, das „schönste Kind des Elyséevertrags“, war als erste große deutsch-französische Institution im Jahr 2004 durch die beiden Regierungen und die Parlamente evaluiert worden. An die Evaluierung schlossen sich weitreichende inhaltliche und strukturelle Reformen an: Verwaltungskosten wurden gesenkt, Hierarchieebenen abgebaut, die Zusammenarbeit mit den Partnern neu strukturiert, neue Zielgruppen angesprochen, neue Austauschformate entwickelt. „Zurück zur Avantgarde!“, hieß die Devise.

 

„Auf das Ergebnis kann das DFJW stolz sein“, so die beiden Generalsekretärinnen: Das DFJW hat im vergangenen Jahr eine Rekordzahl junger Menschen ausgetauscht – 211.416 junge Menschen nahmen an deutsch-französischen Austauschprojekten teil. „Diese Zahl enthält eine wichtige politische Botschaft: Die deutsch-französischen Beziehungen interessieren und motivieren junge Menschen noch immer!“, betonen Dr. Eva Sabine Kuntz und Béatrice Angrand. Dies ist angesichts der Krise, die die Europäische Union in den letzten Monaten durchlebt, umso wichtiger: „Damit das europäische Projekt über eine simple Freihandelszone hinaus Bestand hat, kommt der deutsch-französischen Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle zu. Von ganz besonderer Bedeutung wird es dabei sein, ob es gelingt, den Stab an die junge Generation weiterzureichen. Das DFJW stellt hierfür ein einzigartiges Instrument dar“, unterstreichen Kuntz und Angrand.

 

Das neue Erscheinungsbild lehnt sich bewußt an die gestalterische Tradition des DFJW an. Die Abkürzung DFJW OFAJ wurde als Wortmarke belassen. Ohne ihre spielerische Anmutung zu verlieren, ist die Wortmarke „erwachsen“ geworden und visualisiert typographisch Verbindung und Austausch. Mit seinem neuen Auftritt möchte das DFJW der Breite und Heterogenität der Zielgruppe des DFJW, sie reicht von Kindern, Jugendlichen, Eltern, Erziehern, Lehrern bis hin zu politischen Funktionen und Ämtern – und das in zwei Kulturen – gerecht werden. Gleichzeitig soll der Auftritt die wesentlichen Eigenschaften der einmaligen Institution DFJW graphisch zur Geltung bringen:

 

Menschlich, weil tolerant und zugänglich: Es gibt nicht den jungen Menschen. Deshalb will das DFJW mit seiner Vielzahl an Angeboten und Fördermöglichkeiten alle Bevölkerungsschichten erreichen – von Schülern über Lehrlinge bis hin zu jungen Berufstätigen, aus Großstädten oder ländlichen Gebieten, aus sozialen Brennpunkten und privilegierten Orten.

 

Vorauslaufend, weil auf Veränderungen reagierend und sich weiterentwickelnd: Für das DFJW stellt sich immer wieder neu die Frage, wie sich junge Menschen weiterhin für die deutsch-französischen Beziehungen interessieren können. Das Ziel „die Bande zwischen der deutschen und der französischen Jugend zu stärken“ ist bis heute gleich geblieben; der Weg allerdings, um zum Ziel zu kommen hat sich erheblich verändert. Die größte Leistung des DFJW selbst war und ist es deswegen, sich ständig in Frage zu stellen und seine Angebote zu überprüfen.

 

Selbstbewusst, weil erfahren, kompetent und einzigartig: Das DFJW in seiner Rolle als Mittler zwischen den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Ebenen in beiden Ländern greift immer wieder aktuelle Themen und Fragestellungen auf. Es ist Kompetenzzentrum der beiden Regierungen und entwickelt innovative Formate wie etwa den deutsch-französischen Freiwilligendienst. Außerdem ist das DFJW ein einzigartiges Versuchslabor, das häufig den politischen Entwicklungen voraus war, wie z.B. mit der Öffnung seiner Programme für junge Menschen aus Südosteuropa und dem Mittelmeerraum oder bei der Entwicklung von Instrumenten für den interkulturellen Dialog.









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